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Malteser Bockhorst

eBelieve

10.09.2018

Liebe Malteser,
 
hiermit möchte ich oder vielleicht wurde ich auch indirekt -durch einen Stich in meinen Fuß von einer „Verwandten“ der Bienen- dazu aufgefordert, den Bienen und Insekten mehr Beachtung zu schenken.  Mit dem Buch „Die Geschichte der Bienen“ wurde mir das Geheimnis der Bienen und von dem,  was sich hinter dem Geheimnis verbirgt und die Frage - was wären wir ohne Bienen verdeutlicht.
 
Bienen sind faszinierend und haben ein gutes Image, sie produzieren nicht nur leckere Nahrung, sondern gelten als gesellig, perfekt organisiert und fleißig. Bislang war es ein „ungutes“ Gefühl, dass sicherlich nicht nur mich beschlich, dass Bienen vom Aussterben bedroht sind! Ein weltweites Bienensterben hätte verheerende Folgen für uns alle, denn Bienen bestäuben sämtliche Nutzpflanzen und sichern so den Bestand unserer pflanzlichen Nahrung. Können wir uns eine Welt vorstellen – in der es keine Bienen mehr geben würde? "Die Geschichte der Bienen" beginnt mit genau diesem Szenario, wir befinden uns im Jahr 2098 in China. Es gibt keine Bienen mehr, viele Menschen müssen jedes Jahr alle Blüten per Hand bestäuben, eine sehr aufwändige und kräftezehrende Aufgabe. So lernen wir die Arbeiterin Tao kennen, Mutter des kleinen Wei-Wen. Sie möchte ihm eine bessere Zukunft ermöglichen, dann verschwindet der Junge unter mysteriösen Umständen. England - das Jahr 1852 - der Biologe und achtfache Vater William steckt in der Krise seines Lebens. Seine bisherige Forschung ist gescheitert, der einzige Sohn macht ihm nur Kummer, seiner klügsten Tochter Charlotte hingegen schenkt er kaum Beachtung. Doch dann beginnt er, über den perfekten Bienenstock nachzudenken, und sein Leben bekommt eine neue Wendung. Parallel wird eine dritte Geschichte erzählt, sie handelt von dem Imker George, der 2007 in Ohio lebt und mit ansehen muss, wie seine Bienen immer weniger werden – dabei soll sein Sohn Tom bald den Hof übernehmen! Der Student hat jedoch andere Pläne und würde den Bienen am liebsten den Rücken kehren.
 
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt die Autorin von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir….?
 
Ich erinnere an einen Gedanken unseres Papstes „Wir haben viel zu tun und wir müssen es gemeinsam tun“ ; Wir alle sind dafür verantwortlich – niemand kann sagen – ich habe nichts damit zu tun.
 
 
Mit nachdenklichen Grüßen
Sabine Krüger
Diözesanreferentin
Malteser Hilfsdienst e.V.
Diözesangeschäftsstelle


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